|
Unsere Tipps im August |
Für den August habe ich mich entschieden interessante Biographien und Erzählungen von außergewöhnlichen Lebensabschnitten vorzustellen. Dabei habe ich abenteuerliche, aber auch traurige Geschichten entdeckt, die das Herz berühren. Wie schon im letzten Monat fiel mir auch diesmal die Wahl schwer und so ist der Buchtipp für August auch länger etwas ausführlicher. Aber ich verspreche, ab September ist dann wieder alles wie immer :-) Also, viel Spaß beim lesen…
„Ich war schon immer eine Suchende ...“, so beginnt das neue Buch der Bestseller Autorin und Oskar-Preisträgerin Shirley MacLaine, in dem sie ihre Leser mit auf die gewaltigste und provokativste Reise ihres Lebens nimmt. Vielmehr als ein weiterer der unzähligen Ratgeber zum Thema Älterwerden, ist „Weiser, nicht leiser“ gleichermaßen ein Geschichtenbuch, eine Biographie sowie ein sinnstiftendes und ein mut machendes Buch. Die weltbekannte Schauspielerin mit dem kurzen roten Haar hat sich im
Laufe ihrer Karriere einen Namen als unerschrockene Denkerin und
Vorkämpferin gemacht. Immer wieder trat sie für ihre politische Überzeugung
in Erscheinung. Shirley MacLaine setzte sich für die Frauenbewegung ein,
kämpfte gegen den Vietnam-Krieg und unterstützte den US-Politiker Robert
Kennedy in dessen Wahlkampf. Mit ihren ungewöhnlichen spirituellen Thesen
wagte sie sich abermals auf neues Terrain vor und eroberte mit ihren Büchern
weltweit die Herzen der Leser. Nach mehreren internationalen Bestsellern,
beleuchtet die 74jährige nun in „Weiser, nicht leiser!“ die
Herausforderungen und die positiven Seiten des Älterwerdens, sinniert über
ihren Platz im Universum und die Erfahrungen, die ihr ein tieferes
Verständnis ihrer Existenz ermöglicht haben. Sie erkennt die unsichtbaren
Fäden, die scheinbar willkürliche Ereignisse ihres Lebens miteinander
verweben und begreift die ungeheure Macht der Synchronizität. Auf
erfrischende Weise beschreibt sie ihre persönlichen Erfahrungen mit
alternativen Heilmethoden und gibt viele praktische Anregungen wie man
gerade im Alter fit und gesund bleiben kann. Jenseits der physischen Welt
erforscht sie das, was sie immer am meisten interessiert hat - die
unsichtbare Welt: Was ist Bewusstsein? Worin liegt der Sinn des Lebens? Sind
wir alleine im Universum? Und was geschieht nachdem wir sterben? Vielmehr
als ein weiterer der unzähligen Ratgeber zum Thema Älterwerden, ist 'Weiser,
nicht leiser' gleichermaßen ein Geschichtenbuch, eine Biographie sowie ein
sinnstiftendes und ein mut machendes Buch. 'Es handelt sich hierbei um
etliche Bücher in einem, die durch eine Stimme zusammengehalten werden; eine
Stimme, die stark und eindrucksvoll ist', schreibt die britische
Tageszeitung 'The Guardian' über 'Weiser, nicht leiser!'. Mit ihrem
unnachahmlichen Charme, mit Esprit und Offenheit widmet sich Shirley
MacLaine in diesem inspirierenden Buch den wirklich wichtigen Fragen des
Lebens.
Als die Studentin Marie-Sophie den sympathischen Conte kennen lernt, wird
ihr schnell klar: Er ist die Liebe ihres Lebens. Doch diese Liebe wird keine
Zukunft haben, denn Conte hat Krebs, und er weiß, dass er nicht mehr lange
leben wird. Marie-Sophie Anna Kaspara Prinzessin Lobkowicz, wie ihr hergebrachter Adelsname lautet, entstammt einer traditionsreichen süddeutsch-böhmischen Familie. Nach ihrem Studium der Geschichte in Salzburg und Wien war "Ich werde da sein, wenn du stirbst" ihr erstes Buch. Diese selbst erlebte, erschütternde Liebesgeschichte erklomm sofort die Bestsellerlisten und löste ein großes mediales Echo aus.
Hape Kerkeling, Deutschlands vielseitigster TV-Entertainer, lief zu Fuß
zum Grab des heiligen Jakob – über 600 Kilometer durch Spanien bis nach
Santiago de Compostela – und erlebte die reinigende Kraft der Pilgerreise.
Ein außergewöhnliches Buch voller Witz, Weisheit und Wärme, ein ehrlicher
Bericht über die Suche nach Gott und sich selbst und den unschätzbaren Wert
des Wanderns. Pressestimmen:
Man weiß nicht, was man an Alexandra David-Néel mehr bewundern soll: ihre grenzenlose Energie, ihren unendlichen Wissensdurst, ihre Willenskraft oder ihre schriftstellerische Begabung. Ihre Bücher über die asiatischen Kulturen sind zu echten Klassikern geworden. Um die Jahrhundertwende, zu einer Zeit, als wohlbehütete Bürgerstöchter in
Pensionaten kochen und sticken lernten, brach die dreiundzwanzigjährige
Französin auf, um Asien kennen zulernen. In Indien studierte sie die
unterschiedlichen religiösen Traditionen und sprach mit zahlreichen
herausragenden Persönlichkeiten wie Ramakrishna, Sri Aurobindo, Gandhi und
Nehru. Sie entwirft ein realistisches und tief gehendes Bild von diesem für
uns oft rätselhaften Konglomerat aus überkommenem Aberglauben und echter
mystischer Religiosität. Ihre Schilderung macht deutlich, welche Faszination
Indien immer wieder auf uns Europäer auszuüben vermag.
Kubys Auseinandersetzung mit dem Thema Heilung begann bereits vor zwanzig Jahren, als ihn eine Querschnittslähmung zwang, sein Leben völlig neu zu betrachten. Sehr offen und persönlich beschreibt er, wie es ihm gelang – körperlich und psychisch auf dem Nullpunkt – im Dialog mit der Seele, die Selbstheilungskräfte so zu aktivieren, dass sich die Lähmung zurückbildete und die Ärzte von einem Wunder sprachen. Für ein Filmprojekt reiste der
Dokumentarfilmer Clemens Kuby zwei Jahre lang rund um die Welt zu den
unterschiedlichsten Ländern und Kulturen, begegnete zahlreichen Heilern und
Schamanen und recherchierte Phänomene des Heilens, die uns normalerweise
verborgen bleiben. Mit diesem Buch entstand ein packendes Dokument, das
Türen zur Selbstheilung öffnet und uns ermutigt, dem Ungewöhnlichen zu
vertrauen.
Nichts hat ihn darauf vorbereitet: Philippe Labro feiert beruflich
Erfolge, ist glücklich verheiratet und hat wunderbare Kinder. Als er 1999
den Höhepunkt seiner Karriere erreicht und Präsident von RTL wird, zerbricht
er - er verfällt in eine tiefe Depression. Ein wahres,
tröstendes Buch - und eine leidenschaftliche Bejahung der Kraft des Lebens
und der Liebe. Philippe Labro, geb. 1936, arbeitet als Journalist, Regisseur und Schriftsteller und war Präsident bei RTL Frankreich. Seine Bücher wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und sind vielfach übersetzt.
Expedition in die Freiheit: Eine Frau kämpft für Tibets Kinder Alles begann mit dem Foto eines erfrorenen Mädchens … Maria Blumencron
reist an einen fast 6000 Meter hohen Grenzpass zwischen Tibet und Nepal, der
für Tausende von tibetischen Flüchtlingen die Pforte zur Freiheit, für
manche aber auch die Schwelle zum Tod wurde. Ihre Geschichten spiegeln
Trauma, Stärke und Hoffnung eines Volkes wider, das vom Untergang bedroht
ist. Maria Blumencrons Dokumentarfilme "Flucht über den Himalaya" (ZDF, 2000) und "Jenseits des Himalaya" (ZDF, 2005) wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 2007 gründete sie den Verein "Shelter 108 e.V.", der sich hilfebedürftigen Menschen in aller Welt widmet.
Reshad Feild nimmt uns mit auf sein persönliches Abenteuer der Selbstfindung. Hier lässt er seine eigene Geschichte lebendig werden, wie er in die mystische Weisheit der Derwische eingeweiht wurde: Der junge Reshad lernt in einer Antiquitätenhandlung den Sufi-Meister Hamid kennen und begleitet ihn ins Hochland von Anatolien auf eine lange Reise voller mysteriöser Begegnungen, schmerzhafter Erkenntnisse und unerklärlicher Ereignisse. Dabei beginnt er zu begreifen, dass man sich nur selbst finden kann, wenn man bereit ist, sich völlig zu verwandeln. Authentische, spirituelle Autobiographie. Der Psychologe Reshad Feild wurde auf langen Reisen in den Nahen und Mittleren Osten tief in das spirituelle Leben der Derwische und Schamanen eingeweiht. Nach seiner Rückkehr gründete er „Die Lebende Schule“ und die Stiftung Chalice.
Der Tibetkenner Heinrich Harrer lebte als einziger Europäer am tibetanischen Königshof und wurde zum engen Vertrauten des Dalai Lama. Übersetzungen in mehr als vierzig Sprachen und Auflagen in Millionenhöhe
ließen seine Erinnerungen zu einem Weltbestseller werden. Fünfzig Jahre nach
der spektakulären Flucht Heinrich Harrers über den Himalaja nach Tibet kam
das Abenteuer des Jahrhunderts in der Verfilmung von Jean-Jacques Annaud mit
Brad Pitt in der Hauptrolle in die Kinos. Sein Erlebnisbericht Sieben Jahre in Tibet wurde viermillionenmal verkauft und in 48 Sprachen übersetzt. 1952 nach Europa zurückgekehrt, brach Harrer in der Folge zu gut zwei Dutzend schwierigen Forschungsexpeditionen auf, über die er Bücher schrieb und Dokumentarfilme drehte.
Was passiert, wenn man sich aus einer spontanen Eingebung heraus für den Weg des Schamanen entscheidet? Oliver Driver schildert in seinem Buch auf
unterhaltsame Weise das spirituelle Abenteuer, das für ihn auf einer Reise
durch Mittelamerika begann und mehr und mehr zu einer Reise ins tiefe Innere
wurde. Wenn mir vor 5 Jahren jemand gesagt hätte, dass ich eines Tages als
Schamane und Coach in meinem eigenen Institut arbeiten würde, hätte ich ihn
sicherlich für verrückt erklärt. Warum ich dann eines Tages beim Schamanen
lag, die Augen schloss und meine erste Sitzung über mich ergehen ließ, war
wohl ein Wink des Schicksals.
Namgyal Lhamo Taklha ist die Schwägerin des Dalai Lama. Ihr Leben, das
behütet in der tibetischen Hocharistokratie beginnt, verändert sich
dramatisch, als die Chinesen 1950 Tibet besetzen. Mit liebevollen Details
lässt sie eine längst vergangene Epoche tibetischer Kultur wieder lebendig
werden und schildert dann ihr schwieriges Leben im Exil in Indien, in der
Schweiz, in New York und Dharamsala. Ihr aufwühlender Lebensbericht erzählt
zugleich das Schicksal einer ganzen Nation. Namgyal Lhamo Taklha wurde 1942 in Lhasa geboren. Ihre Familie war eine der einflussreichsten der tibetischen Hocharistokratie. Die Autorin verbrachte eine unbeschwerte Jugend, bis die Chinesen Tibet 1950 besetzen. Im Dezember 1950 floh sie zusammen mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern über die Pässe des Himalaya nach Sikkim. Nach Aufenthalten in der Schweiz und den USA kehrte sie 1978 nach Indien zurück.
Der Schlaganfall hat mich in meinen Grundfesten erschüttert. In dem Buch
erzähle ich, was ich in diesen Monaten gefühlt habe, welche Gedanken mich
bewegt haben und wie ich den Weg zu einem dennoch lebenswerten Leben
gefunden habe. Hildegund Heinl, 1919-2005, war Ärztin für Orthopädie und Psychotherapie, Lehrtherapeutin des Fritz-Perls-Instituts und der Österreichischen Ärztekammer.
Viele erinnern sich an Osho vielleicht nur in Zusammenhang mit seinen 92
Rolls-Royce, die Mitte der 80er Jahre durch die Weltpresse gingen. Manch
anderer nennt ihn immer noch den „Sex-Guru“. Zum ersten Mal erscheint nun im
Taschenbuch eine Autobiografie, in der Osho selbst sein Leben und Werk
beschreibt. Zusammengestellt aus über 5000 Stunden seiner täglichen
Vorträge, ergibt sich hier ein überrraschendes Bild, selbst für Leser, die
mit Oshos Werk schon vertraut zu sein glauben. Jetzt kann man alles von ihm
selbst lesen, von dem einzigen Menschen, der wirklich die ganze Geschichte
kennt. Osho ist 1990 verstorben. Er stammte aus Indien und war
Universitätsprofessor, bis er zu einem der bekanntesten spirituellen Lehrer
des vergangenen Jahrhunderts wurde. Das von ihm begründete
Meditationszentrum in Poona zieht auch heute noch Zehntausende Besucher aus
aller Welt an. Osho ist einer der bekanntesten und provokativsten spirituellen Lehrer des 20. Jahrhunderts. Mehr als ein Jahrzehnt nach seinem Tod haben seine Worte ihre Kraft nicht verloren.
Der 11jährige David allein in China Nachdem er einen Fernsehfilm sah, der von einem chinesischen Mönch
berichtete, hat der elfjährige David nur einen Traum: Er möchte sofort nach
China reisen. Sein Traum erfüllt sich – der deutsche Junge lebt ein Jahr
unter den Mönchen und Novizen des berühmten Klosters Shaolin, in dem die
uralten chinesischen Kampfkünste gelehrt werden. Das Buch gibt den ganz
persönlichen Bericht einer Mutter wieder, die ihren Sohn liebt und versteht,
die seinen Traum unterstützt und ermöglichen will, aber dennoch mit ihren
Ängsten zu kämpfen hat: Die Erlebnisse in China, die unbeschreibliche
Gastfreundschaft und die völlig andersartige Lebensweise sind in diesem Buch
so anschaulich beschrieben, dass der Leser das Gefühl bekommt, David und
seine Familie auf der Reise zu begleiten. Das Buch schlägt eine leicht
gangbare Brücke zwischen dem faszinierend fremden Land und der westlichen
Lebensweise.
1997 erhielt der indische Journalist Mayank Chhaya die Erlaubnis von Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama selbst, dieses Buch in Zusammenarbeit mit ihm zu verfassen. Der Autor führte Dutzende von Interviews, seine Recherchen führten ihn in die Heimat des Dalai Lama und in sein Exil, ließen ihn eintauchen in die Lehren und das Wesen des Buddhismus - vermittelt von dessen größtem und populärsten Lehrer überhaupt. Zum ersten Mal öffnete sich der Dalai Lama dabei in den zahlreichen
Gesprächen mit dem Autor auch sehr persönlichen Fragen über sich selbst,
seine Hoffnungen für die Zukunft Tibets und die Missverständnisse, die ihn
im Westen zu einer Art „Pop-Star“ des Buddhismus gemacht haben. So entstand
das einfühlsame Porträt eines Menschen, der seine besondere Rolle mit Humor
und Selbstironie erträgt. |
|
|
| Alle Texte und Bilder mit freundlicher Genehmigung der jeweiligen Verlage. |
|
|