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Tibet, das in seinem äußersten Süden einen großen Teil des Himalaya-Gebirges
umfasst und sich auf einer durchschnittlichen Höhe von 4500 Metern erstreckt,
wird häufig als „Dach der Welt“ bezeichnet und gilt als die höchstgelegene
Region der Welt.
Hier einige Buchtipps speziell zum Thema „Tibet, tibetischer Buddhismus,
tibetische Heilkunst und Autobiographien“. Natürlich können wir Ihnen hier nur einen kleinen Eindruck dessen
vermitteln, was es zurzeit an Lesestoff zu entdecken gibt. Schauen Sie doch einfach auch mal "im richtigen Leben" bei uns
vorbei. Viel Spaß beim Lesen und Schmökern… CDs mit tibetischen Klängen und Mantren finden Sie hier.
Die Unruhen in Lhasa und die Proteste weltweit gegen die chinesische Tibet-Politik lenken die Blicke auf ein faszinierendes Land. Übersichtlich und kenntnisreich bietet Uli Franz die wichtigsten Fakten. (7,95 Euro, Herder)
Tibets Küche:
Wollten Sie schon immer wissen, was eigentlich Buddhismus bedeutet? Ist der Buddhismus eine Religion oder eine Philosophie? Wer sind die Bodhisattvas, Lamas und Tulkus? Was ist ein Mantra? Was versteht man wirklich unter Karma? Ganz behutsam öffnet der tibetische Lama Jigmela Rinpoche in diesem Buch eine Tür zu einem besseren Verstehen seiner Religion, indem er deren Schlüsselwörter erklärt, die im Westen oft nicht richtig erläutert oder falsch verstanden werden. Lama Jigmela Rinpoche legt hier dem westlichen Leser ein Buch vor, das einen wunderbaren Einstieg in den Buddhismus darstellt. (6,95 Euro, Silberschnur)
Vor dem Buddhismus:
"Gute Gesundheit, gutes Essen, gute Verdauung und ein guter Schlaf." All das gehört zum Glück. Sagt der Dalai Lama. (7 Euro, Herder)
Dalai Lama:
Der heutige
Dalai Lama: Mehr vom und über den Dalai Lama finden Sie hier.
Ihr Vater ist ein Mönch, ihre Mutter stammt aus einer alten tibetischen Familie
– für die chinesischen Machthaber Grund genug, Soname und ihre Familie zu
verfolgen. Im Alter von sechs Jahren wird sie nach Lhasa geschickt, wo sie in
einem Haushalt Sklavendienste leisten muss. Zehn Jahre lang wird das kleine
Mädchen wie eine Gefangene gehalten. Doch ihren Willen kann niemand brechen.
Eines Tages ergreift sie die Gelegenheit zur Flucht über den Himalaya.
Die Geschichte einer jungen Frau, die sich auf einen langen Weg begibt, um die
Freiheit und sich selbst zu finden.
Das tibetische Orakelsystem Mo („Mo“ bedeutet Weissagung) umfasst 36 Orakelzeichen, die durch Würfeln ermittelt werden. Der entsprechende Orakeltext bietet Rat und Hilfe – in Herzensangelegenheiten ebenso wie bei beruflichen Fragen, in Geldangelegenheiten wie im Bereich der spirituellen Entwicklung – allerdings jeweils in sehr kurzer, kulturspezifischer Form. Erst Ulli Olvedis kenntnisreiche Erläuterung der Orakelantworten macht sie auch dem westlichen Verständnis zugänglich und damit eine sinnvolle Nutzung möglich. Eine fundierte Einführung in den spirituellen Hintergrund des Mo, eine detaillierte, praktische Anleitung zum Umgang mit dem Orakel sowie zusätzliche kontemplative und meditative Übungen lassen dieses Buch zu einem Glücksfall der ost-westlichen kulturellen Vermittlung werden. (18,90 Euro, O. W. Barth)
Die Lektüre dieser klassisch-buddhistischen Schrift gestattet den Menschen, sich auf das eigene Sterben und die Zeit danach auf eine klare, präzise Weise vorzubereiten. So fällt es auch leichter, anderen Personen bei deren Sterbeprozess beizustehen. (10,95 Euro, Schirner Verlag)
Tibetische Totenbuch:
Expedition in die Freiheit: Eine Frau kämpft für Tibets Kinder Alles begann mit dem Foto eines erfrorenen Mädchens. Maria Blumencron reist an einen fast 6000 Meter hohen Grenzpass zwischen Tibet und Nepal, der für Tausende von tibetischen Flüchtlingen die Pforte zur Freiheit, für manche aber auch die Schwelle zum Tod wurde. Ihre Geschichten spiegeln Trauma, Stärke und Hoffnung eines Volkes wider, das vom Untergang bedroht ist. (8,95 Euro, Goldmann)
Eine bewegende Reise in das Herz Tibets Voller Mut brechen der junge Arzt Gerald und seine Frau Emma 1954 in das ebenso fremde wie faszinierende Tibet auf, wo sie ihren Glauben als friedliebende Quäker vertiefen wollen. Das Paar verbringt dort eine glückliche Zeit – bis Gerald eines Tages von den Chinesen verhaftet wird. Er soll – so lautet die Anklage – ein amerikanischer Spion sein. Verängstigt flüchtet Emma nach Katmandu, um von dort aus für die Freilassung ihres Mannes zu kämpfen. Während Gerald im Gefängnis Unterstützung bei seinen Mithäftlingen Lobsang und dem weisen Mönch Tenzin findet, beginnt für Emma ein Ringen mit dem kommunistischen Machtapparat – und der verzweifelte Versuch, die Liebe ihres Lebens zurück zu gewinnen. (9,95 Euro, btb)
Anfang des 20. Jahrhunderts bereiste die französische Orientalistin Alexandra David-Néel Tibet und lebte dort über ein Jahrzehnt in Klöstern und Einsiedeleien. Ihr Bericht fasziniert, weil sie sich – wie kein Europäer vor ihr – auf das Leben und die lamaistischen Geheimlehren einlässt und trotzdem eine Art wissenschaftlicher und zuweilen ironischer Distanz bewahrt. (8,50 Euro, Arkana)
Über den Autor:
Die in diesem Buch vorgestellten Techniken buddhistischer Geistesschulung ermöglichen den Übenden die Annahme einer positiven Einstellung und zeigen Wege zu dauerhafter Zufriedenheit. Der Autor gibt die Anleitungen inhaltlich so wieder, dass sie leicht nachvollzogen werden können. So öffnet er jedem das Tor zu den uralten Weisheiten der tibetischen Meditation. (9,95 Euro, Schirner Verlag) Dagsay Tulku Rinpoche, 1936 in Tibet geboren, wurde im Alter von zwei Jahren als Reinkarnation des 5. Dagsay erkannt, der einer der Hauptlamas des Chokri-Klosters in Tehor im Osten Tibets ist. Schon im altern von zehn Jahren ging er den religiösen Pflichten eines Hauptlamas des Klosters nach, das damals über 500 Mönche beherbergte. 1959, nach dem Aufstand der Tibeter gegen die chinesische Besatzungsmacht, flüchtete er nach Indien, wo er dann an der Universität von Benares Sanskrit und buddhistische Philosophie studierte. 1963 erhielt Dagsay Tulku Rinpoche vom 14. Dalai Lama den Auftrag, als spiritueller Führer seine Landsleute in die Schweiz zu begleiten; er gehört damit zu den ersten tibetischen Lamas, die sich in der Schweiz niederließen. Das Land wurde ihm und seiner Familie zur zweiten Heimat, wo er Kurse in tibetischer Meditation, buddhistische Belehrungen, Segnungen und Einweihungen erteilt. Mehr über Meditation finden Sie hier.
Der Thangka-Künstler Robert Beer entschlüsselt die vielfältige Bildersprache des tibetischen Buddhismus: Glückssymbole, Opfergaben, Embleme, Tiere und Fabelwesen, die Elemente und kosmologischen Symbole, Ritual- und Handinstrumente, magische Waffen, Handstellungen und Mudras. Ein praktisches Nachschlagewerk und eine faszinierende Reise in die Bilderwelt der Tibeter. (24,95 Euro, Diederichs)
Tibet
Die heilende Kraft des Klangs Klang galt schon in den Veden, den heiligen Ur-Schriften des Hinduismus, als schöpferischer Initialimpuls des Universums. So wurden und werden Klänge traditionell dazu genutzt, uns mit unserem wahren, erleuchteten Wesen in Ein-Klang zu bringen. Und da das Heilende und das Heilige eng zusammenhängen, macht man sich auch schon seit jeher die heilsame Wirkung von Klängen zunutze. Der Bön-Buddhismus Tibets ist eine der ältesten ungebrochenen spirituellen Traditionen der Welt. Tenzin Wangyal Rinpoche stellt in diesem Buch die aus der Bön-Schule stammenden heiligen „Wurzel-Silben“ (A, Om, Hung, Ram und Dza) vor. Sie sind je einem Chakra zugeordnet und können mit ihrem heilenden Klang körperliche, energetische und emotionale Blockaden lösen. Mithilfe der CD können wir lernen, die Schwingung dieser besonderen Klänge zu nutzen, um die Heilkraft der feinstofflichen Energie in unserem Körper zu aktivieren.
Das Jahrtausendealte Heilsystem vom „Dach der Welt“ erfährt heute höchste Anerkennung in unserer westlichen Medizin. Gerti Samel zeichnet ein lebendiges Bild dieses magischen Heilwissens und informiert umfassend und klar verständlich über Ernährungsweise, Lebensstil und Möglichkeiten der Selbstbehandlung. Alle Übungen, Rezepte und Tipps sind wunderbar einfach und hoch wirksam. (12 Euro, Mosaik)
Durch die große Popularität des XIV. Dalai Lama ist Tibet in das Licht einer breiten Öffentlichkeit gerückt. Die westliche Welt beginnt allmählich zu erkennen, welche große Weisheit auf dem „Dach der Welt“ über Jahrhunderte aufbewahrt und weiterentwickelt wurde. Egbert Asshauer, ein westlich ausgebildeter Arzt, erhält aufgrund seiner engen Freundschaft mit dem Dalai Lama Zutritt zum innersten Kreis der großen tibetischen Meister und erlangt so Einblicke in das lange gehütete spirituelle Wissen des Tibetischen Buddhismus. Sein vorliegendes Werk enthüllt die Heilungs- und Meditations-Praktiken der bedeutendsten Heiler und Medizin-Lamas sowie jener großen Meister der Versenkung, die oft jahrelang in verborgenen Höhlen die Einsamkeit gesucht hatten, bevor sie in die Welt zurückkehrten und Schüler annahmen. Ein Insider-Einblick in die geheimnisvolle Welt des Tibetischen Buddhismus, der eine faszinierende Welt offenbart, die dem Abendland viel zu vermitteln hat! (12,95 Euro, Aquamarin Verlag) Mehr über Meditation finden Sie hier.
Nach der Lehre der tibetischen Medizin hat jede Krankheit, die sich körperlich manifestiert, einen Ursprung auf der energetischen und mentalen Ebene eines Menschen. Hier greift das uralte, sehr erfolgreich angewandte tibetische Mantraheilen ein. In diesem von einem Eingeweihten verfassten Buch erfahren Sie, wie Mantras wirken, welche Formen der Mantras es gibt und wie man Mantras für sich selbst nutzen kann. Darüber hinaus enthält es eine Vielzahl praktischer Übungen und allgemeingültige Mantras, die bei bestimmten Krankheiten eingesetzt werden können. (7,95 Euro, Schirner) Rangdrol Tobkyidorje entstammt einer Familie mit einer alten spirituellen Tradition. Ab seinem elften Lebensjahr begann er, sich intensiv mit spirituellen Themen zu beschäftigen. Seit 1998 ist er Hüter der Ritualpfeife einer indianischen Familie in Montana, außerdem ist er mit den Stammesführern der Hopi-Indinaner verbrüdert. Durch lange Aufenthalte in Nepal und Tibet, während derer er enge Beziehungen zu tibetischen Yogis knüpfte, begann sich der Autor besonders für tibetischen Schamanismus und tibetische Medizin zu interessieren und ließ sich darin unterweisen.
Der Tibetkenner Heinrich Harrer lebte als einziger Europäer am tibetanischen Königshof und wurde zum engen Vertrauten des Dalai Lama. Übersetzungen in mehr als vierzig Sprachen und Auflagen in Millionenhöhe ließen seine Erinnerungen zu einem Weltbestseller werden. Fünfzig Jahre nach der spektakulären Flucht Heinrich Harrers über den Himalaja nach Tibet kam das Abenteuer des Jahrhunderts in der Verfilmung von Jean-Jacques Annaud mit Brad Pitt in der Hauptrolle in die Kinos. (9,95 Euro, Ullstein) "Heinrich Harrer wurde am 6. Juli 1912 in Hüttenberg/Kärnten geboren. 1938 gehörte er zu der Seilschaft, die als Erste die Eiger-Nordwand durchstieg, was ihm die Teilnahme an der deutsch-österreichischen Nanga-Parbat-Expedition ermöglichte. Die Mitglieder der Expedition wurden vom Ausbruch des Zweiten Weltkrieges überrascht und von den Engländern in Indien interniert. Im April 1944 gelang Harrer die Flucht nach Tibet, wo er zum Freund, Lehrer und Fluchtbegleiter des jungen Dalai Lama wurde. Sein Erlebnisbericht Sieben Jahre in Tibet (1952) wurde Viermillionenmahl verkauft und in 48 Sprachen übersetzt. 1952 nach Europa zurückgekehrt, brach Harrer in der Folge zu gut zwei Dutzend schwierigen Forschungsexpeditionen auf, über die er Bücher schrieb und Dokumentarfilme drehte. Sieben Jahre in Tibet wurde 1996 Vorlage für eine Hollywood-Verfilmung, in der Brad Pitt Heinrich Harrer spielte."
Auf dem Lingkor, dem Pilgerweg, der um den Palast seiner Heiligkeit des Dalai Lama in Dharamsala führt, traf Namgyal Lhamo Taklha immer wieder Frauen mit faszinierenden Lebensgeschichten: eine Nomadin aus der Grassteppe, eine Adlige aus Lhasa, die Mutter des Dalai Lama.
Die beeindruckenden Biografien von neun Tibeterinnen zeigen die Stärke der
Frauen, ihre außergewöhnliche Bedeutung in der Gesellschaft und die aus uralten
Zeiten überlieferten Traditionen. Diese Erinnerungen an das alte Tibet – vor der
Zeit der chinesischen Okkupation –geben außergewöhnliche Einblicke in die
Einzigartigkeit des zentralasiatischen Landes.
Der Doppelband vereint Peter Kelders „Fünf Tibeter“, das bewährte Programm für Gesundheit, Vitalität und Lebensfreude, und Christian Salvesens „Der Sechste Tibeter“ das Peter Kelder „die Krönung des ganzen Übungssystems“ genannt hat. Dem Leser präsentiert sich somit das Energieprogramm für ein erfülltes Körperbewusstsein erstmalig in seiner Gesamtheit. (9,95 Euro, Fischer) Peter Kelder wuchs bei Adoptiveltern im Mittleren Westen der USA auf. Schon früh verließ der gebildete und sprachgewandte junge Mann sein Elternhaus, um die Welt bis zu ihren entlegensten Winkel zu bereisen. In den 1930er Jahren begegnete Kelder in Kalifornien jenem Mann, der ihm das Geheimnis der Fünf „Tibeter“ anvertraute, das er mit seinem Buch allen zugänglich machte. Das Geheimnis um sein eigenes Leben hat der Autor jedoch nie gelüftet.
Begleitet von einem der heiligen Männer des Landes reiste Lama Anagarika Govinda
jahrelang durch eine weithin unerforschte, nur unter Gefahren zugängliche Welt.
Sein Weg führt durch den tropischen Dschungel, über eisige Höhen, vorbei an
märchenblauen Seen bis in Gebiete, die vor ihm noch nie ein Fremder betreten
hatte - in die Felsenklöster und Einsiedeleien eingemauerter Eremiten, in
religiöse Gemeinschaften, deren uralten Ritualen und Mysterienspielen er
beiwohnen darf, vor Tempelbilder von ungeahnter Schönheit. |
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| Alle Bilder und Texte mit freundlicher Genehmigung der Verlage. | ||
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