Buch-Tipps im Februar 2018
Herzlich Willkommen in meinem Februar-Buchtipp! :-) Ich hatte gerade mal wieder eine "indische Phase" und möchte euch deshalb in diesem Buchtipp drei Titel vorstellen, die ich in letzter Zeit gelesen habe - das war witzig, spannend & lehrreich. Vielleicht ist ja diesmal auch genau das richtige Buch für Euch dabei, also (wie immer) viel Spaß beim Stöbern und Schmökern...

Eure Tina Isensee

Hier findet ihr den CD-Tipp für den Februar.


Christopher Kloeble: Home made in India
Eine Liebesgeschichte zwischen Delhi und Berlin

Die Inder, die Deutschen und ein Autor, der sich fragt: Was ist Heimat? Seit seiner Heirat mit Saskya aus Indien ist Christopher Kloeble eine staatlich verbriefte "Person indischer Herkunft". Was es für ihn bedeutet, zwischen den Kontinenten zu pendeln, dem spürt er in diesem Buch nach: einfühlsam, unterhaltsam, nuanciert. Klischees und Vorurteile gibt es hier wie dort - Inder mokieren sich gerne über die Ungeduld und Regelgläubigkeit der Deutschen, während die Deutschen oftmals ein recht exotisches Bild von Indien im Kopf haben: Ob Saskya wohl auf einem Elefanten zur Schule geritten ist? Kloeble schildert Verständigungsschwierigkeiten und kulturelle Differenzen. Vor allem aber schreibt er über die Menschen, denen er begegnet. (16,90 Euro · dtv)

Kalashatra Govinda: Shiva Shiva!
Das Geheimnis der indischen Götter - Mythen, Meditationen, Rituale

Die indische Götterwelt ist bunt und voller Lebensfreude. Ganesha, Kali, Krishna & Co. stehen für die unendlichen Facetten des Lebens: Weisheit, Fülle, Schönheit und Neubeginn. Kalashatra Govinda erzählt von den zeitlosen Mythen und zeigt, wie wir uns über Meditationen und Rituale die Kraft der indischen Götter erschließen. Für jede Lebenssituation gibt es einen Gott oder eine Göttin, die uns auf unserer spirituellen Reise unterstützen können. Namasté - eine Einladung, das Leben zu feiern. (16,99 Euro · Kailash Verlag)

Joannis Stefanidis: Holy Freaks
Oder wie Shiva mir die Braut ausspannte

Alles beginnt mit einer wunderschönen Hippie-Prinzessin, die Joannis Stefanidis im Menschengewimmel von Bombay trifft. Ebenso wie sie ist er nach Indien gekommen, um Heilung zu finden, doch zuerst lernt er, was es heißt, den Schmerz zu besiegen. Stefanidis' Reisen sind Jagden nach Glück und Erfüllung, führen von Meditationszentren in Sri Lanka über Singapurs Prunkpaläste bis in die Slums Kalkuttas. Er begegnet Endorphin-Junkies und Schmerzfressern, Schamanen und kiffenden Super-Yogis. Und wie nah sich das Erhabene und das Profane zuweilen kommen können, weiß Stefanidis spätestens, wenn er mit einem Koffer voll Viagra auf dessen rechtmäßigen Besitzer wartet. In "Holy Freaks" erzählt Joannis Stefanidis von Wundern und Weisheit, göttlicher Erfahrung und menschlicher Fehlbarkeit. (12,99 Euro · Droemer Knaur)

Alle Texte und Bilder mit freundlicher Genehmigung der jeweiligen Verlage.


[zurück zur Übersicht]